Eine Studie (Psychophysiology, 11/2025) zeigt Folgendes ->
Nach 42 Minuten moderatem Krafttraining (65–75 % 1RM, klassische Übungen wie Bench Press, Latzug, Beinpresse etc.) verbesserten sich bei 121 Erwachsenen: Inhibitorische Kontrolle – also die Fähigkeit, Impulse zu bremsen Arbeitsgedächtnis – Informationen kurz halten und damit arbeiten
Im Vergleich zur Kontrollgruppe, die nur ein Video anschaute, reagierten die Trainierenden messbar schneller. Gleichzeitig stiegen Blutlaktat und systolischer Blutdruck deutlich an – ein möglicher Mechanismus dafür, warum das Denken temporär „aufschnellt“.
Spannend für alle, die viel entscheiden, planen, fokussieren müssen: Nicht nur Ausdauer, auch Krafttraining ist ein Booster für deine kognitive Leistungsfähigkeit – zumindest für die Zeit nach der Einheit. Wie lange genau, ist noch offen, aber der Effekt ist unmittelbar.
Vielleicht ist die wichtigste To-do-Frage nicht –
„Schaffe ich es noch ins Gym?“ sondern: „Welche Entscheidung, welches Konzept, welches schwierige Gespräch lege ich nach mein nächstes Krafttraining?“
Euch einen kräftigenden Sonntag und
sportliche Grüße,
Gernot
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/psyp.70171
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Frauen sind nicht „kleine Männer“.
Und genau das zeigt eine neue Studie eindrucksvoll. Ein Forschungsteam (Wayne State University) hat 59 traumabelastete Erwachsene im Labor einem standardisierten sozialen Stresstest ausgesetzt (Trier Social Stress Test: „Bewerbungsgespräch“ + Kopfrechnen) und Cortisol...




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