Lesen oder Hören – was macht den Unterschied für unser Gehirn?

Gernot Almesberger | psychologischer Berater und systemischer Coach

Allzuviel ist ungesund!

In einer Welt voller Podcasts, Hörbücher & Sprachassistenten bleibt eine Frage aktuell: Warum lesen wir eigentlich noch?
Neurowissenschaftlerin Stephanie N. Del Tufo bringt es auf den Punkt: Lesen und Hören führen zwar beide zur Erkenntnis – aber auf sehr unterschiedlichen Wegen.

Was unterscheidet die beiden?
Beim Lesen arbeitet das Gehirn visuell und kontrolliert: Buchstaben entschlüsseln, Inhalte verknüpfen, Tempo selbst bestimmen.
Beim Hören muss unser Gehirn in Echtzeit mitdenken, Lücken füllen, Tonlage und Kontext deuten – oft eine größere kognitive Herausforderung.
Lesen aktiviert andere Hirnareale – je nach Textsorte:
Fiktion regt Empathie & soziales Verstehen an.
Sachtexte fordern strategisches Denken & Aufmerksamkeit.

Viele glauben, Hören sei „leichter“ – ist es aber oft nicht. Besonders bei komplexen Inhalten schneiden Leser:innen besser ab – vor allem, wenn Hörer:innen nebenbei multitasken.

Fazit: Lesen & Hören sind nicht austauschbar. Wer versteht, wie beide Formate wirken, nutzt ihr Potenzial gezielt – für tiefes Lernen, nachhaltige Erkenntnis und mehr Präsenz im Moment.

cheers,
Gernot

https://theconversation.com/do-you-really-need-to-read-to-learn-what-neuroscience-says-about-reading-versus-listening-250743

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Über den Autor

Willkommen in meinem Gesundheitsblog!

Hier teile ich aktuelle Studien, Erkenntnisse und persönliche Erfahrungen zu Gesundheit, Arbeit, Beziehungen, Persönlichkeitsentwicklung sowie Burnout-Prävention und vieles darum herum.

Als diplomierter Psychologischer- und Trauerbegleiter, zertifizierter Mediator, hypnosystemischer Coach und Unternehmensberater begleite ich seit fast 20 Jahren Menschen – privat wie beruflich.

Hol Dir hier Impulse für mehr Resilienz und starke Beziehungen!

Auf bald,
Gernot

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