Ansteckung. Leistungsabfall. Längere Ausfälle.
63 % gingen 2024 trotzdem krank arbeiten. Warum? Pflichtgefühl. Druck. Klima.
Präsentismus ist kein Zeichen von Engagement.
Er ist ein Risikofaktor – für Gesundheit und Unternehmen.
Wer krank arbeitet,
– riskiert Folgeerkrankungen und Ansteckung.
– entlastet Kolleg:innen nicht, sondern belastet sie zusätzlich.
– verschleppt Probleme und verlängert Ausfälle.
Die betriebswirtschaftliche Seite:
Präsentismus frisst stille Kosten: geringere Leistung, mehr Fehler, Rework, Team-Stress.
Gesunde Pausen dagegen rechnen sich – immer.
Seriöse Metastudien und Business Cases zeigen:
Return on Prevention/Mental Health meist zwischen 1:3 und 1:5.
Weniger Krankenstandstage. Weniger Fluktuation. Höhere Produktivität.
Besseres Employer Branding – leichter rekrutieren, leichter binden.
Warum sich „erst auskurieren, dann performen“ lohnt:
– Schnellere, stabilere Rückkehr statt wochenlangem Dahinschleppen.
– Konstante Qualität statt teurer Fehlerketten.
– Planbare Vertretungen statt Ad-hoc-Feuerwehr.
– Teamklima: Sicherheit schlägt Heroismus.
Homeoffice ist kein Heilsbringer.
Bei ausklingender Erkältung: ok als sanfter Übergang.
Bei echter Erkrankung: Laptop zu. Tee auf. Schlaf nachholen.
Führung macht den Unterschied:
„Gesundheit geht vor“ ist kein Slogan, sondern Praxis:
Realistische Arbeitsmengen. Klare Vertretungsregeln. Zero-Shaming bei Krankmeldungen.
Sätze, die wirken:
„Du wirkst erschöpft – kurier dich aus, wir fangen dich auf.“
„Schon dich heute – so bist du morgen wieder voll da.“
ALSO…
Erholung ist Leistungsvoraussetzung.
Selbstfürsorge = Teamfürsorge = Unternehmenserfolg.
Lasst uns eine Kultur bauen, in der Erholen Stärke ist – für Menschen, für Qualität, für die Zahlen.
Schaut auf Euch, bitte!
Gernot
#Präsentismus #Gesundheit #Arbeitskultur #Leadership #HR #NewWork #MentalHealth #Teamwork #Produktivität #EmployerBranding #BGM #work4flow
Frauen sind nicht „kleine Männer“.
Und genau das zeigt eine neue Studie eindrucksvoll. Ein Forschungsteam (Wayne State University) hat 59 traumabelastete Erwachsene im Labor einem standardisierten sozialen Stresstest ausgesetzt (Trier Social Stress Test: „Bewerbungsgespräch“ + Kopfrechnen) und Cortisol...




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