Guter Schlaf ist mehr als nur 8 Stunden – er braucht auch einen Rhythmus
Eine internationale Langzeitstudie mit 88.461 Erwachsenen zeigt: Nicht nur die Schlafdauer, sondern vor allem regelmäßige Schlafzeiten und stabile Schlaf-Wach-Rhythmen schützen unsere Gesundheit.
🔍 Die Forschenden fanden Zusammenhänge zwischen unregelmäßigem Schlaf und 172 Krankheiten – von Leberzirrhose bis Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Beispiel: Wer regelmäßig nach 00:30 Uhr ins Bett geht, hat ein 2,57-fach erhöhtes Risiko für Leberzirrhose.
Interessant: Der Mythos vom „zu langen Schlaf“ (≥ 9 Stunden) wurde entkräftet – oft schlafen diese Menschen tatsächlich weniger, verbringen aber nur mehr Zeit im Bett.
Fazit: Schlafhygiene heißt nicht nur „genug Stunden schlafen“, sondern zur gleichen Zeit ins Bett gehen und den inneren Takt halten – unser Körper merkt es sich.
In Unternehmensbefragungen zur Workability in Österreich geben im Schnitt 25% der Mitarbeiter:innen an, dass sie mehrfach in der Woche Schlafstörungen haben. Das finde ich sehr bedenklich.
Wie konstant sind eure Schlafenszeiten – auch am Wochenende? Seid ihr damit zufrieden? Fühlt ihr Euch frisch, beim Aufstehen?
Einen guten Start in den Tag!
Gernot
https://spj.science.org/doi/10.34133/hds.0161
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