Ist sie stark? Klar.
Kompetent? Unbedingt.
Aber auch warmherzig? Vertrauensvoll? Nicht herrisch, sondern menschlich?
Eine neue Studie zeigt: Genau so stellen sich Menschen heute ideale Führung vor.
Nicht als Alphatier. Nicht als Macher ohne Zweifel. Sondern als ausgewogene, integrative Persönlichkeit – kompetent, durchsetzungsfähig, aber auch zugewandt, kooperativ und empathisch.
In zwei Experimenten mit über 1.300 Teilnehmenden durften Menschen mit begrenztem „Charakterbudget“ ihre ideale Führungskraft „zusammenstellen“:
🔹 Kompetenz war unbestritten die wichtigste Eigenschaft.
🔹 Doch: Arroganz, Dominanz und Kälte wurden fast durchweg abgelehnt.
🔹 Wärme, Vertrauenswürdigkeit und Integrität waren ebenso gefragt wie Zielstrebigkeit.
Und das Bemerkenswerte: Es gab kaum Unterschiede zwischen der Vorstellung eines idealen männlichen oder weiblichen Leaders.
Vielleicht beginnt sich hier gerade etwas zu verschieben – hin zu einer Vorstellung von Führung, die nicht mehr „männlich“ oder „weiblich“ ist, sondern menschlich.
Ein kleiner Hoffnungsschimmer in einer Welt, in der laute Stimmen oft zu viel Raum einnehmen.
Und ein Signal an all jene, die leiten wollen, ohne zu verletzen. Die klar sind, ohne hart zu sein. Die führen, ohne zu dominieren.
Die Zeit ist reif für ein neues Ideal: das der würdevollen, empathischen, starken Führung.
Ich wünsch mir das und wie geht es Dir damit?
ein feines Wochenende,
Gernot
https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/03616843251349694
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