Warum Gehen eine Form der Meditation ist

Gernot Almesberger | psychologischer Berater und systemischer Coach

Allzuviel ist ungesund!

Wenn die Blätter fallen und die Luft klar wird, beginnt die stille Jahreszeit. Der Herbst lädt uns ein, langsamer zu werden – zu atmen, zu sehen, zu hören.
Und vielleicht: einfach zu gehen.

Im Spazierengehen liegt eine tiefe Weisheit, die schon der japanische Teeweg (茶道, Chadō) kennt: Die Bewegung nach außen spiegelt die Ruhe nach innen. Jeder Schritt kann eine Verbeugung vor dem Augenblick sein.

Der Körper bewegt sich, doch der Geist kommt zur Ruhe.
Die Gedanken fließen, doch wir halten nichts fest.
Das ist Zen im Alltag – ganz ohne Meditationkissen.

Die Wissenschaft bestätigt, was wir intuitiv spüren:

× Ein täglicher Spaziergang stärkt Herz, Kreislauf und Immunsystem.
× Bewegung in der Natur senkt Stresshormone und hebt die Stimmung.
× Selbst kurze Wege können unser Leben verlängern – und unsere Wahrnehmung vertiefen.

Doch vielleicht ist das Schönste daran nicht messbar:
Das Rascheln der Blätter unter den Füßen.
Das goldene Licht auf der Haut.
Der Duft von Erde und Regen.
Momente, in denen wir wieder Teil der Welt sind – nicht nur Beobachter.

Vielleicht ist das der wahre Sinn des Gehens:
Nicht von A nach B zu kommen,
sondern bei sich selbst anzukommen.

Lust auf einen gemeinsamen Spaziergang?

herbstliche Grüße,
Gernot

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Über den Autor

Willkommen in meinem Gesundheitsblog!

Hier teile ich aktuelle Studien, Erkenntnisse und persönliche Erfahrungen zu Gesundheit, Arbeit, Beziehungen, Persönlichkeitsentwicklung sowie Burnout-Prävention und vieles darum herum.

Als diplomierter Psychologischer- und Trauerbegleiter, zertifizierter Mediator, hypnosystemischer Coach und Unternehmensberater begleite ich seit fast 20 Jahren Menschen – privat wie beruflich.

Hol Dir hier Impulse für mehr Resilienz und starke Beziehungen!

Auf bald,
Gernot

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