Eine neue Studie zeigt: Die durchschnittliche Wahrscheinlichkeit, im Alter an Demenz zu erkranken, liegt bei 42 % – bei Frauen, sozial benachteiligten Gruppen und Menschen mit genetischer Vorbelastung sogar noch höher.
Doch was oft unterschätzt wird: Chronischer Arbeitsstress ist ein relevanter Risikofaktor für kognitive Erkrankungen – und entsteht nicht zufällig.
Er hat viel mit unserer Arbeitskultur zu tun: mit überlasteten Teams, schlechter Kommunikation, Dauererreichbarkeit, unklaren Erwartungen oder fehlender Anerkennung.
👉 Die Auswirkungen zeigen sich nicht nur in Tagesform und Motivation – sondern im Lauf der Jahre im Gehirn.
Stress beeinträchtigt Schlaf, Konzentration, Bewegung, Ernährung und soziale Kontakte. Genau diese Faktoren sind aber entscheidend für geistige Fitness und Demenzprävention.
Was bedeutet das für Führung und HR?
Wer Verantwortung für Mitarbeitende trägt, hat auch Einfluss auf deren langfristige Gesundheit.
Das bedeutet konkret:
✅ Arbeitsbelastung realistisch gestalten
✅ Stress früh erkennen und ernst nehmen
✅ Prävention & Coaching aktiv fördern
✅ Bewegungsangebote und soziale Begegnung ermöglichen
✅ Führungskräfte schulen – für mehr Dialog, Klarheit und Wertschätzung
📌 „Demenzprävention beginnt nicht im Alter – sie beginnt im Betrieb. Dort, wo Menschen täglich unter Druck stehen oder sich entfalten können.“
Fuß vom Gas!
Alles Gute,
Gernot
https://theconversation.com/chronic-stress-contributes-to-cognitive-decline-and-dementia-risk-2-healthy-aging-experts-explain-what-you-can-do-about-it-250583
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