Zwei neue Studien bringen frischen Wind in die Präventionsforschung zu Demenz und Alzheimer – und eine alte Pflanze wieder in den Fokus: Grüner Tee.
Studie 1 (Japan, 2025)
Bei über 8.700 älteren Menschen zeigte sich: Wer drei oder mehr Tassen grünen Tee pro Tag trinkt, hat signifikant weniger weiße Substanzläsionen im Gehirn – ein Frühindikator für Demenzrisiko.
➡️ 3 Tassen: –3 % Läsionen
➡️ 7–8 Tassen: –6 % Läsionen
Und das unabhängig von Geschlecht, Bewegung oder Bildung.
Studie 2 (USA, 2025)
Ein Team der UC Irvine fand: Der Pflanzenstoff Epigallocatechingallat (EGCG) aus grünem Tee + Nicotinamid (ein B3-Vitamin) bringt Energie zurück in alternde Nervenzellen – und hilft, Amyloid-Proteinklumpen zu beseitigen, die mit Alzheimer in Verbindung stehen.
Zwar bisher „nur“ im Mausmodell, aber das Wirkprinzip ist vielversprechend: Die Kombination kurbelt das zelluläre Aufräumprogramm (Autophagie) über den Energiestoff GTP an.
Was bedeutet das für uns?
Grüner Tee ist kein Wundermittel – aber ein einfacher, gesunder Beitrag zur kognitiven Langlebigkeit. Kombiniert mit Bewegung, Sozialkontakt und Schlafhygiene ergibt sich ein starkes Schutzpaket für unser Gehirn.
Meine persönliche Praxis: Ich starte oft mit einer Kanne hochwertigen grünen Tees – aktuell am liebsten mit Osmanthusblüten (Gui Hua). Nicht als Biohack, sondern als kleine Geste der Fürsorge zu mir selbst.
Mehr Forschung ist nötig – aber eines ist klar: Prävention beginnt im Alltag.
N-JOY Deinen Sonntag,
Gernot
- https://www.nature.com/articles/s41538-024-00364-w
- https://link.springer.com/article/10.1007/s11357-025-01786-4
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